Mehr über mich

Vorwarnung! Dieser Text ist etwas ausführlicher. Das ist meinem Alter, vielseitigen Werdegang und meiner Leidenschaft für Kommunikation geschuldet. ;-)

Mein Name ist Markus Pingel und ich bin leidenschaftlicher Kommunikator.

Ich bin autodidaktischer, kreativer, stets neugieriger, out-of-the-box denkender Philanthrop, Optimist, Beobachter, Interpretator, Storyteller, Erklärer, Stratege, Anpacker, Digital Native, Teamplayer und -leader, mit bildlich-räumlicher, sprachlich-linguistischer, inter- und intrapersoneller, naturalistischer und emotionaler Intelligenz. Das wurde mir, wie man so schön sagt, in die Wiege gelegt. Väterlicherseits, was das Mitteilungsbedürfnis betrifft. Mütterlicherseits, was die Akkuratesse angeht.

Seit über 20 Jahren bin ich im C-Level-Management tätig. Kommunikation und im Marketing waren in allen Positionen immer Steckenpferd und wesentliche Arbeitsbereiche. Solange ich denken kann, war Kommunikation meine Leidenschaft. Lesen, Schreiben und vor allem Reden. Meine Großmutter hatte einmal zu mir gesagt: „Wenn du mal stirbst, lebt dein Mundwerk weiter!“

Wahrscheinlich hatte sie recht. Nicht die schlechteste Voraussetzung für einen Kommunikator.

Als dritter von vier Söhnen, war meinen Eltern, verständlicherweise, eher daran gelegen, dass ich statt einem Abi eine Ausbildung machen, und mein eigenes Geld verdienen sollte. Mit Mittlerer Reife hatte man schon damals nur eine begrenzte Auswahl. Ich lernte also etwas komplett anderes. Wenigstens von der Bezeichnung kam es hin, es hatte aber nicht wirklich etwas mit meinem Berufswunsch zu tun. Ich machte eine Ausbildung als Kommunikationselektroniker – logische Schaltungen und Programmierung hatte mich am meisten gereizt.

In meinem Abschlussjahr gab es viel zu viele Ausgelernte, die im Grunde niemand brauchte. Also verkaufte ich erst einmal Computerprogramme, Games und Spielekonsolen bei einem großen Elektromarkt. Ein halbes Jahr später wurde der Bereich aus „Computer“ ausgegliedert und ich wurde Bereichsleiter.

Dann hatte ein Bekannter eine vielversprechende Idee für eine eigene Firma. Er holte mich mit ins Boot und ich kümmerte mich um PR, Marketing, Vertrieb und alles, was mit Organisation zu tun hatte. Nebenbei entwickelte ich noch ein neuartiges Produkt zur Imprägnierung für Cabriodächer. Daraufhin wurde ich abgeworben und wurde Leiter der F&E, Produktion und des Marketings eines Chemieunternehmens. Unsere Kunden waren unter anderem BASF, Freudenberg, DowChemicals, Stamoid (heute Serge Ferrari) und noch viele andere in Europa und Asien.

Nach vier aufregenden, intensiven, aber auch anstrengenden Jahren, gönnte ich mir eine Auszeit und folgte meiner Leidenschaft als Kommunikator, wurde freier Redakteur bei RTL, nebenbei schrieb ich für kleinere Zeitungen und Online-Magazine und war zum ersten Mal als Kommunikationsberater tätig.

Mit der Chemie konnte man aber mehr Geld verdienen. Also ging ich dahin zurück. Ich wurde Produzent von Additiven und Spezialreinigungsmitteln für die Industrie. Erst fünf Jahre später erkannte ich, dass mich das nicht glücklich machte. Um ehrlich zu sein, sagte es mir mein Körper. Burn-out. Aber mal so richtig. Diesmal nahm ich mir wirklich eine Auszeit. Fast ein Jahr lang, bis ich den Kopf wieder frei und genug Energie zum Bäume ausreißen hatte.

Und genau dann stand mein ehemaliger Kompagnon (vom ersten Chemieunternehmen) vor meiner Tür. Er hatte seine Firma verkauft und wieder das gemacht, wofür er brannte und was er eigentlich studiert hatte: audiovisuelles Mediendesign und Marketing. Er war auch dieses Mal erfolgreich, aber ist zu schnell gewachsen. Eigentlich sollte ich nur ein oder zwei Jahre bei der Reorganisation helfen. Es wurden acht Jahre und am Ende war ich stellvertretender Geschäftsführer und als Kommunikationsberater für die Großkunden verantwortlich.

Das war dann auch genug. Und genau zum richtigen Zeitpunkt wurde ich wieder abgeworben. Ich sollte helfen, die Unternehmenskommunikation und PR-Abteilung eines mittelständigen Unternehmens neu aufzubauen. Außerdem sollte ich mich mit meinen politischen Kontakten um die Lobbyarbeit kümmern.

Das Unternehmen war in seinem Bereich Marktführer in Deutschland. Spannende Aufgaben, definitiv, aber leider für die falsche Branche und die falschen Produkte.

Wir trennten uns nach zwei Jahren im Guten. Und ich habe für mich einiges mitgenommen: mich niemals für einen Job zu prostituieren. Schon gar nicht als Kommunikator. Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit sind da wichtigste für nachhaltig erfolgreiche und vor allem exzellente Kommunikation.

Früher hatten Lügen kurze Beine, das Web 2.0 hat sie komplett amputiert.

Was ich noch gelernt hatte, war, dass Politikwissenschaftler genauso schlechte Kommunikatoren sind, wie Politiker – als Ehemaliger weiß ich das ganz gut einzuschätzen.

Man sollte immer das tun, was man liebt und wofür man brennt. Dann wird man nicht nur exzellent, sondern ist auch noch glücklich.

Danach habe ich dann doch endlich Vorlesesäle (virtuelle) besucht und mein Diploma im Digital Marketing Management gemacht. Es war nicht wirklich schwierig, bei meinen Erfahrungen, aber selbst ich konnte noch einiges Neues dazulernen. Unter anderem, dass ich mich als Dozent gut mache. Einige Male durfte ich meine Dozenten unterstützen und vertreten. Und nicht nur sie, auch meine Kommilitonen waren begeistert.

Und hier bin ich nun. Trainer, Coach und Kommunikationsberater mit dem Anspruch und der Leidenschaft, Kommunikation zu verbessern.

Informationen und Buchungsmöglichkeiten zu meinen Seminaren und Coachings findest du rechts in der Seitenleiste.

In diesem Sinne:

Kommuniziere gut und erfolgreich!

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