Warum Kommunikationszweck?

Der Kommunikationszweck ist die Basis erfolgreicher Kommunikation!

Kommunikation kann nur effektiv und nachhaltig sein, wenn man sie auf einem stabilen Fundament plant – und das ist der Kommunikationszweck!

Ohne dessen Definition und Berücksichtigung ist auch eine integrierte Kommunikation nicht möglich.

Das gilt nicht erst seit dem Web 2.0 und der Kommunikation 4.0. Im digitalen Zeitalter gilt das aber mehr als je zuvor.

Niemand käme auf die Idee, Unternehmensziele ohne Berücksichtigung des Unternehmenszwecks zu definieren. Das wäre schlichtweg absurd! Das Wissen um die übergeordnete Ebene des Unternehmenszwecks ist Voraussetzung für die Definition der Ziele eines Unternehmens.

Nicht anders verhält es sich bei der Kommunikation. Ohne Berücksichtigung des Kommunikationszwecks können keine effektiven Kommunikationsziele definiert werden, die langfristig und nachhaltig zu einer Wertsteigerung von Marken und Unternehmen führen.

Wenn ich hier von Unternehmen spreche, meine ich Organisationen im Allgemeinen, und gleichermaßen Personen, deren Erfolg von exzellenter Kommunikation abhängig ist.

Seltsamer- und bedauerlicherweise, gibt es noch immer Unternehmen, denen nicht bewusst ist, dass die Kommunikation der ausschlaggebendste Faktor für den Unternehmenserfolg ist. Das Dreigespann von Kommunikationszweck, Kommunikationspolitik (Kommunikationsstrategie) und der Kommunikationsziele ist dabei unabdingbar.

Als Digital Native, mit über 20 Jahren Kommunikationserfahrung in Führungspositionen, möchte ich mit diesem Blog Unternehmen und Kommunikatoren (alten Hasen, Neulingen und Quereinsteigern gleichermaßen) Hilfestellung und Tipps an die Hand geben, um ihre Kommunikation zu verbessern und die mächtigen Tools der Kommunikation 4.0 erfolgreich zu nutzen.

Dein Klick auf „mehr lesen“ ist kein Zufall, sondern Resultat einer der menschlichsten Eigenschaften: der Neugierde! Und Neugierde wird meist belohnt. Von mir an dieser Stelle auf jeden Fall. Daher ein paar einfache Gedanken von mir, die Dir helfen die Kommunikation 4.0 zu verstehen.

Neugierde ist nicht nur der Grund jeglicher geistiger und sozialer Entwicklung. Ohne sie wäre Evolution garnicht möglich. Das macht sie auch zum mächtigsten Werkzeug eines Kommunikators. In dem wir Neugierde wecken (und aufrecht erhalten), bringen wir unser Publikum dazu mehr wissen zu wollen und uns gespannt zuzuhören.

Wer dieses Instrument nicht nutzt, wird sein Publikum auf kurz oder lang langweilen und  verlieren – er ließe ein effektives Mittel um es zu beeinflussen ungenutzt. Manipulieren wäre hier der ehrlichere Ausdruck. Natürlich ist Kommunikation immer auch Manipulation. Schließlich sind Kommunikationszwecke immer das „Überreden und Überzeugen, das Ändern von Überzeugungen“. (Wikipedia 2019)

Als professionelle Kommunikatoren wissen wir das und es wäre ein Fehler, unser Publikum als dümmer anzusehen, als wir es sind. Daher ist Ehrlichkeit auch hier langfristig zielführender und nachhaltiger für unsere Ziele.

Wir müssen allerdings eine klare Abgrenzung zum Lügen treffen. Lügen kann natürlich auch einen Kommunikationszweck verfolgen, nämlich den, andere etwas glauben zu machen, vom dem sie nicht wissen, dass es eine Lüge ist. Das wäre aber ein Todesurteil für unsere Glaubwürdigkeit und unseren wirtschaftlichen Erfolg (sowohl den des Kommunikators, als auch den des Unternehmens).

Lügen hatten immer schon kurze Beine. Das Web 2.0 hat den Lügen aber die Beine komplett amputiert!

Heute kann sich jeder zu jeder Zeit alle Informationen im Internet besorgen. Das digitale Zeitalter hat uns Kommunikatoren die Informationshoheit genommen. Niemand kann heute mehr sein Publikum belügen und ernsthaft hoffen, nicht in einem Shitstorm zu enden.

Ergo, Kommunikation muss ehrlich sein. Die Grenze zwischen Manipulation und Lüge muss klar gezogen und strikt eingehalten werden. Wenn das damit einhergeht, dass man Fehler oder falsch getätigte Aussagen eingesteht, dann ist dem so. Viel schlimmer und nicht wieder gutzumachen wäre, auf Falschaussagen zu beharren.

Darüber hinaus, müssen unsere Botschaften einfach, leicht und schnell verständlich sein und sich noch schneller und einfacher teilen lassen. 

Die Eloquenz hat sicher nicht ausgedient, aber mit einer abgehobenen, hochgestochenen Sprache, erntest Du vielleicht noch in der Wissenschaft Anerkennung, ein breites Publikum kannst Du damit nicht mehr begeistern, geschweigedenn für Dich gewinnen. Wer sein Publikum nicht schnell und einfach erreicht, gerade tonal, der verliert es.

Gleiches gilt für’s Schwafeln. Wer nichts zu sagen hat, der sollte es auch nicht tun. Zu schnell wird Neugierde zu Langeweile. In Zeiten der Informations- und Reizüberflutung verliert man sein Publikum dadurch fast so schnell, wie mit Lügen.

Auch darum muss Kommunikation immer klar definierte Ziele haben, sonst ist eine effiziente Kommunikation im Sinne der Verbreitung und dem Gewinnen von Fans und Followern kaum möglich.

Wir kommunizieren heute nicht mehr mit Kunden, die aus einem Bedarfszwang bzw. einem Konsumverhalten der Notwendigkeit agieren. Alles ist überall und zu günstigsten Preisen zu bekommen. Die Entscheidung für eine Leistung oder ein Produkt wird mehr denn je emotional getroffen – nicht nur in hochpreisigen Segmenten.

Unsere Zielgruppen wollen sich mit den Produkten und Leistungen die sie konsumieren identifizieren und das ohne Scham nach außen tragen können. Das Zeitalter des Web 2.0 ist auch das Zeitalter der Individualisierung. Wir wollen uns mit unseren Produkten und deren Anbietern identifizieren, denn das steigert unser Selbstwertgefühl. Das gilt nicht nur, wenn man sich ein Produkt der Firma kauft, die weiße Kabel mit einem Obstlogo vertreibt.

Produkte und Leistungen verkaufen sich heute stärker denn je über Emotionen. Diese werden durch Kommunikation geprägt. Daher wird die Kommunikation im digitalen Zeitalter immer vielschichtiger, komplexer und aufwändiger. Kaum ein Berufsbild unterliegt so starken Veränderungen in so kurzen Intervallen, wie das des Kommunikators.

Das betrifft alle Unternehmen, Organisationen und Personen, die ihre Botschaft – und das ist es, was heute verkauft wird, eine Botschaft, eine Marke, ein Identifikationsgefühl – auch langfristig vermarkten wollen.

Die Grundlage dafür ist eine weitreichende Kommunikationsstrategie, die sicherstellt, dass sich alle Kommunikationsmaßnahmen über alle Kanäle hinweg gegenseitig stützen und ergänzen, ihre Wirkung durch Synergieeffekte steigern und so die Kommunikationsziele erreichen. Das Endresultat muss immer sein, bei den Stakeholdern (und bei allen gleichermaßen) ein unerschütterliches Vertrauen aufzubauen. Dieses Vertrauen ist die statische Komponente, aufgrund der auch einmal eine kommunikativ schwierige Situation problemlos überstanden werden kann.

Das alles ist nicht neu, aber im digitalen Zeitalter sind es die höchsten Gesetze der Kommunikation. Die Tatsache, dass sie ständig gebrochen werden, ist der Hauptgrund, warum wir permanent mit schlechter Kommunikation penetriert und gefoltert werden.

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In diesem Sinne:

Kommuniziere gut und erfolgreich!

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