Warum Kommunikationszweck?

Weil die Definition des Kommunikationszwecks die Grundvoraussetzung für eine nachhaltige und exzellente Kommunikation ist!

Niemand käme auf die Idee, Unternehmensziele ohne Berücksichtigung des Unternehmenszwecks zu definieren. Das wäre auch absurd! Das Wissen um die übergeordnete Ebene des Unternehmenszwecks ist Voraussetzung für die Definition der Ziele eines Unternehmens.

Nicht anders verhält es sich bei der Kommunikation. Ohne Berücksichtigung des Kommunikationszwecks können keine effektiven Kommunikationsziele definiert werden. Das Wissen um die übergeordnete Ebene des Kommunikationszwecks ist Voraussetzung für eine Kommunikation zur nachhaltigen Wertsteigerung von Marken und Unternehmen.

„Eine Konvention besteht darin das Erreichen von Verständigung als Kommunikationsziel, die gemeinschaftliche Problemlösung, auf die sich die Verständigung bezieht, als Kommunikationszweck zu bezeichnen.“ (Wikipedia, 2020)

Ich habe die Hoffnung, dass ich mit dieser Website bzw. meinem Blog, einen bescheidenen Beitrag dazu leisten kann, die Organisationskommunikation essenziell und nachhaltig zu verbessern.

Die Begrifflichkeit habe ich aus dem wichtigsten Grund gewählt: Kommunikation kann nur effektiv und nachhaltig sein, wenn sie auf einem stabilen Fundament geplant, strukturiert und umgesetzt wird. Dieses Fundament ist der Kommunikationszweck!

Unternehmen & Co.

Wenn ich hier von Organisationen spreche, meine ich Organisationen, Unternehmen und öffentliche Personen im Allgemeinen. Parteien und Politiker sind explizit eingenommen. In diesen Zielgruppen finden sich nicht wenige der schlechtesten Kommunikatoren – Berater inklusive.

Bedauerlicherweise gibt es noch immer Organisationen, denen nicht bewusst zu sein scheint, dass die Kommunikation der wichtigste Faktor für nachhaltigen Erfolg ist. Mit dem Dreigespann von Kommunikationszweck, Kommunikationspolitik (Kommunikationsstrategie) und klar definierten Kommunikationszielen steht und fällt langfristiger Erfolg.

Erfahrungen aus der Praxis

Als Digital Native, mit über 20 Jahren Kommunikationserfahrung in den unterschiedlichsten Branchen und der Politik, möchte ich mit diesem Blog Organisationen und Kommunikatoren – alten Hasen wie Neulingen und Quereinsteigern – helfen, besser zu kommunizieren und die mächtigen Tools der Kommunikation 4.0 zu nutzen.

Um diese Tools erfolgreich nutzen und eine stringente und langfristige Kommunikationsstrategie sicherstellen zu können, braucht es eine integrierte Kommunikation. Dafür wiederum, braucht es den klar und organisationsweit definierten Kommunikationszweck.

Das gilt nicht erst seit heute, aber heute mehr denn je. Im Informationszeitalter haben die professionellen Kommunikatoren die Hoheit über die Kommunikation verloren. Wir setzen nur noch selten die Topics der öffentlichen Diskussion und die Meinungshoheit haben wir schon lange nicht mehr.

Darum ist exzellente Kommunikation wichtig, darum ist das Thema Kommunikationszweck wichtig!

Willkommen im Informationszeitalter!

Das Web 2.0 und die Kommunikation 4.0 hat uns mächtige Kommunikationswerkzeuge beschert. Sie stellen uns aber auch vor neue, immense Herausforderungen. Kommunikation, die nicht strategisch, langfristig geplant und stringent ist, hat heute keine Chance mehr, nachhaltig erfolgreich zu sein.

Wenn wir ehrlich sind, bedeutet Unternehmenskommunikation heute eher reagieren, als agieren. Es sind unsere Kunden, Fans, Follower, die User und Influencer, welche die öffentliche Diskussion bestimmen. Kommunikation und Marketing orientieren sich immer stärker am Kunden. Die Zeit, da wir dem Kunden suggerieren konnten, was er gerne konsumiert, sind vorbei. Aus Zielgruppen wurden Personas und die geben vor, wie wir agieren müssen, um erfolgreich zu sein.

Aber wie gesagt, das Informationszeitalter hat uns auch wichtige Werkzeuge an die Hand gegeben. Wenn wir wissen, wie wir sie nutzen!

Dein Klick auf „mehr lesen“ ist kein Zufall, sondern Resultat einer der menschlichsten Eigenschaften: Neugierde!

Storyteller

Neugierde ist der Grund jeglicher geistiger und sozialer Entwicklung. Sie ist der Grund, ob wir uns für etwas interessieren oder nicht. Sie ist der Grund, ob uns jemand zuhört oder nicht. Darum ist das Storytelling der maßgebliche Schlüssel zum Erfolg.

Nur wer auf das Ende einer Geschichte gespannt ist, folgt uns gebannt bis dorthin und wird unser Kunde, unser Fan. Ein schlechtes Buch ist schnell beiseitegelegt. Ein gutes Buch hält uns vom Schlaf ab.

Ein guter Storyteller erreicht die Aufmerksamkeit, die wir brauchen, um unsere Geschichte zu erzählen – er erreicht sie schnell und auf Dauer!

Und wir müssen unsere Geschichte erzählen, die Geschichte unseres Erfolges, unseres Produktes, unserer Überzeugung und Leidenschaft. Nur so fesseln wir unser Publikum und können es beeinflussen.

Ein erfolgreicher Kommunikator ist ein guter Storyteller. Das eine bedingt das andere.

„Marketing is no longer about the stuff that you make, but about the stories you tell.“ (Carmine Gallo)

Beeinflussung oder Manipulation?

Statt „Beeinflussung“ könnte man vielleicht auch das Wort „Manipulation“ verwenden. Streng genommen haben beide das gleiche Ziel. Und doch müssen wir klar differenzieren.

Wir sollten unser Publikum nicht für dumm halten. Das Informationszeitalter bringt es mit sich, dass sich jeder, zu jeder Zeit und an jedem Ort über alles informieren kann und Manipulationen, Lügen, schnell durchschaut. Nur sehr kurzfristig denkende Organisation und Kommunikatoren würden sich dafür entscheiden.

Nichtsdestotrotz geht es in der Organisationskommunikation immer und das …

„Überreden und Überzeugen, das Ändern von Überzeugungen“ (Wikipedia, 2020)

Unser Publikum weiß das. Natürlich geht es in unserer Kommunikation darum, unsere Position publik zu machen, unsere Ansicht zu verkaufen. Auch das weiß unser Publikum. Da sollten wir aber so offen und ehrlich wie nur möglich tun. Nur so können wir langfristig Vertrauen und eine loyale Followerschaft aufbauen – und die brauchen wir.

Ganz gleich wie wir es auch versuchen, wir können unsere Botschaften nicht annähernd so glaubwürdig verkaufen wie es unsere Follower, unsere Fans können. Ein überzeugter Kunde ist immer glaubwürdiger, als wir es jemals sein können.

„Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht.“

Selbstverständlich kann man auch mit Halbwahrheiten und Lügen Kommunikationsziele verfolgen. Das wäre aber dämlich. Es wäre das Todesurteil für unsere Glaubwürdigkeit. Die Glaubwürdigkeit ist aber der einzige Garant für den nachhaltigen Erfolg eines Kommunikators, einer Organisation. Man sehe sich nur den Zustand unsere politischen Parteien an!

Um es klar zu sagen: Wenn Lügen früher kurze Beine hatten, haben sie heute keine mehr. Das Web 2.0 hat den Lügen die Beine komplett amputiert!

In der digitalen Welt haben wir Kommunikatoren die Informationshoheit verloren. Niemand kann mehr sein Publikum belügen und ernsthaft hoffen, nicht in einem tosenden Shitstorm zu enden.

Ergo, Kommunikation muss ehrlich sein. Wenn das damit einhergeht, dass man Fehler oder falsch getätigte Aussagen eingestehen muss, dann ist dem so. Viel schlimmer, und nicht wieder gutzumachen, wäre es, auf Falschaussagen oder Lügen zu beharren.

Stringenz ist die Grundlage für unseren Erfolg!

Wenn wir unser Bestes tun, um ehrlich, offen und aufgeschlossen zu sein und zu unseren Fehlern aber auch zu unseren Stärken und Visionen zu stehen, dann glaubt uns unser Publikum und verzeiht uns auch unsere Fehler.

Zu Fehlern zu stehen ist eine Stärke, die zu viele Kommunikatoren nicht haben. Zu unseren Fehlern zu stehen, stärkt unsere Glaubwürdigkeit.

Wer einen Fehler begeht und das, selbst in aussichtsloser Position, nicht eingesteht, statt dessen weiter auf einer Lüge beharrt und dadurch seine Unaufrichtigkeit zementiert, der wird nicht nur Vertrauen verlieren, sondern es unwiederbringlich verlieren.

Daher brauchen wir eine echte und fundierte Basis für unsere Kommunikation. Diese Basis ist unsere Geschichte, unser Storytelling, unsere Passion und Überzeugung – die aber immer auf Ehrlichkeit, Transparenz und unserer Vision für den Nutzen unseres Publikums fußen muss.

Diese Vision, unsere Vision, muss die Grundlage unserer Kommunikation sein. Nur dann ist es auch das Fundament für unseren Erfolg. Langfristig, krisensicher, unerschütterlich für unser Publikum.

Die Basis dafür ist unser Kommunikationszweck, unser kommunizierter Unternehmenszweck, unsere Geschichte – ehrlich, emotional und begeisternd.

Darum der Name meines Blogs, darum Kommunikationszweck!

Und wer mehr über nachhaltige Kommunikation erfahren will, und wie man sie mit Storytelling effektiv umsetzen kann, der sollte meinen Newsletter abonnieren und sich so regelmäßig über meine Blogbeiträge informieren und sich detaillierte und kostenlose Whitepapers zu den unterschiedlichsten Kommunikationsthemen sichern.

Alles ist Kommunikation!

Bis zum Ende des letzten Absatzes waren es jetzt 1.215 Wörter und 8.961 Zeichen. Dabei habe ich das Thema Kommunikation bzw. Kommunikationszweck gerade einmal grob angerissen. Alleine für diese erste Seite der Website hätte ich mir die Finger wund schreiben können. Ich dosiere das aber lieber und gehe stattdessen in meinen Blogbeiträgen näher auf Details ein.

So kann sich auch jeder das herauspicken, was für ihn interessant ist. Gerne nehme ich über die Kommentarfunktion Anregungen, Ideen und konkrete Themenwünsche auf und gehe in meinen Blogbeiträgen näher darauf ein.

In diesem Sinne:

Kommuniziere gut und erfolgreich!

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